Ein Großteil der DAX 30 Unternehmen nutzt bereits heute die Möglichkeiten der Social Media Plattformen. Ich finde, dass besonders in der Automobilindustrie dieser Trend zu erkennen ist. Mit dabei sind unter anderem Unternehmen wie Daimler, Volkswagen oder BMW. Auch die T-Systems ist mit ihrem Engagement auf Blogs, YouTube oder Twitter bereits sehr aktiv. Maßgeblich vorangetrieben werden die Plattformen in den Unternehmen durch die Generation der so genannten „Digital Natives“.
Kunden werden zu Entwicklern, da sie ihre Meinung auf Blogs und durch Tweets (Twitter-Meldungen) an die Unternehmen zurückspielen können. Meiner Meinung nach ist dieser neue Rückkanal eine Chance, Kunden besser kennen zu lernen und mit ihnen im Dialog kundenorientierte Produkte zu entwickeln.
Ich denke, dass es für die Unternehmen der Automobilbranche zwingend notwendig ist, zu verstehen, was Social Media eigentlich bedeutet, um sich an diesen weltweiten Veränderungsprozess anzupassen.
Welche Veränderungen ergeben sich für ihr Geschäft daraus? Wie ändern sich Prozesse oder das Kommunikationsverhalten der Mitarbeiter und Kollegen?
Welche Möglichkeiten sich aus diesen Entwicklungen ergeben, wie die Internet- und Informationstechnologie diese beeinflusst, wo die Zukunft der Automobilindustrie hingehen könnte und vieles mehr diskutieren Young Professionals, Digital Natives, High Potentials aus Industrie, Lehre & Forschung, auf dem ersten Automotive Open Space in Stuttgart am 17.06.2010.












isnochys
16. Juni 2010 12:39
Schade, dass man sowas immer erst zu spät erfährt, um daran teilnehmen zu können.
Hätte man intern bei T-Systems auch früher piblik machen können, oder?
oder werden nur ausgewählte Gäste geladen?
Stefanie Lang
16. Juni 2010 17:37
Das wird sicher eine interessante Veranstaltung, ich bin auf jeden Fall auch vor Ort. Freut mich, dass Social Media immer mehr Aufmerksamkeit, auch in der Automobilbranche, findet. Die Macht des Kunden im Web 2.0 sollte nicht unterschätzt werden.
Jörn Hendrik Ast
22. Juni 2010 13:08
Hallo zusammen,
ganz deiner Meinung Jan. Die Entwicklung geht ganz klar dahin Social Media als Marketingstrategie, in der Kundenkommunikation und Personalentwicklung völlig selbstverständlich einzusetzen. Blogs und Wikis sind das neue Intranet und der Mitarbeiter wird ermuntert das Unternehmen aktiv mitzugestalten (siehe CoreMedia, Snyaxon, Zappos etc.). Der Kunde wird durch Blogs und via Twitter zu aktivem Feedback aufgefordert und kann im besten Fall sogar aktiv mitgestalten (siehe die Firma Local Motors). Die Sogwirkung die durch eine gute SM Kampagne entwickelt werden kann ist wirklich kraftvoll (siehe Bsp. von Hugo Boss, Burger King etc.). Siehe virale Effekte auf Facebook.
Das ist auch der Grund warum wir gesagt haben, dass die Kommunikation der Gruppen des wirklich spannenden OpenSpaces auf Facebook weitergehen soll, offen und für jeden zugänglich. Also Stefanie und isnochys schaut doch mal drauf: http://bit.ly/aut_re
Sebastian Schneider | Social Media im Automotivebereich
28. Juni 2010 12:25
[...] auf dem Automotive Blog von T-Systems zu lesen war, gewinnt Social Media auch im Automotive Bereich an [...]
Martin Heß
3. August 2011 15:35
Interessant wäre natürlich mal die Überlegung, wie diese Medien auf die Kunden selbst zurück wirken. Welche Denk- und Handlungsmuster werden dadurch etabliert, verstärkt oder abgelöst? Wie tickt der Kunde 2.0? Welche Möglichkeiten hat er und welche Wünsche und Motive entstehen dadurch?
Gibt´s da gute Hypothesen oder sogar schon Studien zu?
Jan Fleischer
9. August 2011 14:36
In der Tat eine gute Frage. Meiner Meinung nach werden Kunden immer stärker in die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen miteinbezogen. Der Wunsch “selber zu gestalten” steht besonders im Mittelpunkt.
Ich empfehle Ihnen mal einen Blick in die Facebook Gruppe AutomotiveRELOADED Networks of the Future (https://www.facebook.com/groups/automotiveRELOADED/) zu werfen, wo unter anderem solche Themen diskutiert werden