Ihre Suche

Ihre Suche

SAP-Innovationen

White Paper SAP Innovationen
Potenziale für effektive und flexible Unternehmensführung. HANA ™ In-Memory – Enterprise Mobility –Cloud Computing.
Zum DokumentDokument in die Dropbox legen.

Referenzen

1899 Hoffenheim

Komplettes ICT-Paket für die 1. Liga

Alle Standorte des Bundesliga-Clubs sind über ein IP-Netz verbunden. Über das Netz greifen die Mitarbeiter auch auf die SAP-Lösung zu.
Zur Kundenlösung
AREVA NP GmbH

Videokonferenzen beschleunigen Projekte

Mit einem Videokonferenzsystem arbeiten Areva-Mitarbeiter zwischen verschiedenen Standorten innerbetrieblich oder mit Partnern eng zusammen.
Zur Kundenlösung
Asklepios Kliniken

Sicheres Netz für 100 Kliniken

Ärzte der mehr als 100 Verbundkliniken tauschen Arztbriefe, Laborbefunde oder Röntgenbilder über ein einheitliches und sicheres Netz aus.
Zur Kundenlösung
AH Rittersbacher

Mehr Tempo mit VaudisPro

Die Händlersoftware VaudisPro unterstützt die Verkaufs- und Serviceprozesse in den Niederlassungen der Autohandelsgesellschaft Rittersbacher.
Zur Kundenlösung
Autohaus am Bahnhof Teltow

ICT als mobiler Verkaufsassistent

Mit gDremote arbeiten Verkäufer des Autohauses am Bahnhof Teltow auch im Außendienst stets mit aktuellen Kunden- und Wagendaten.
Zur Kundenlösung
AH Eggers

Freie Fahrt für guten Service

Das Dealer-Management-System VaudisPro unterstützt die Kundenbetreuung und sorgt für schnelle Reaktionen bei Verkauf und Service.
Zur Kundenlösung
AH Grützner

Kommunikationsnetz fürs Autohaus

Neues Netzwerk für die VW- und Audi-Niederlassungen der Grützner-Gruppe; auf die Bedürfnisse zugeschnitten.
Zur Kundenlösung

Wählen Sie eine Kategorie, um auf der Übersichtsseite zugehörige Referenzen zu sehen.

Wählen Sie eine Kategorie, um auf der Übersichtsseite zugehörige Referenzen zu sehen.

Meine Dropbox

Die Anzahl der Dokumente in der Dropbox ist beschränkt auf: 20
Mit der Dropbox können Sie Informationen wie Grafiken, Whitepaper und sogar ganze Seiten der T-Systems Website komfortabel an einem zentralen Ort sammeln und später downloaden und versenden. Klicken Sie dafür einfach auf das Dropbox-Symbol, das sie auf vielen unserer Seiten finden können:Sie haben noch keine Dokumente in der Dropbox abgelegt. Ihre Dropbox ist zur Zeit leer.
Gesamtgröße 0 MB
Schließen Ihre E-Mail wurde erfolgreich versandt. Ich möchte diese Dokumente versenden. * Verpflichtende Angaben



(Mehrere Empfänger mit Komma trennen)

Von Varianten, Versionen, Vielfalt: Konfigurationsmanagement

Automotive Blog / 7. April 2008

Die Entwickler gerade bei den deutschen Automobil-OEMs kämpfen mit einem ganz besonderen Problem: der schier unüberschaubaren Zahl an Konfigurations-Alternativen ihrer Endprodukte. Viele ausländische Fahrzeugmodelle kommen mit rechnerischer Variantenvielfalt im Millionenbereich aus. Die deutschen OEMs dagegen rechnen in Trillionen und Trilliarden. Auch wenn vieles pure Mathematik ist, die Kombinatorik zwingt zumindest zu einer Konsequenz: jede rechnerische Variante muss entweder als zulässig oder nicht zulässig bekannt sein.

Mit vielen Ideen versucht man, der Inflation der Variantenvielfalt Herr zu werden. Komplexitätsmanagement stellt während der Entwicklung Regeln auf, mit denen das Anlegen neuer Varianten kontrolliert werden soll. Logikbasierende Stücklistensysteme automatisieren einen Teil der Stücklisten-Ausleitungen konkreter Fahrzeuge während der Serienproduktion. Ausstattungspakete reduzieren die Vielfalt durch das feste Bündeln von Varianten. Gleichteile und Plattformkonzepte sollen die Kreativität der Entwickler kanalisieren. Zwei große Aspekte machen jedoch praktisch all diese Verbesserungen wieder zunichte: einmal sind da die zunehmenden Wünsche nach Individualisierung der Fahrzeuge durch die Käufer, denen gerade deutsche OEMs bereitwillig nachkommen. Andererseits sind die Komponenten ja nicht sofort fertig. Dreistellige Versionszähler gibt es zu noch immer viel zu viele. Alle Versionen müssen auf Kompatibilität geprüft werden und haben einen Ein- und Auslauf in der Stückliste.

Den ersten Aspekt kann man nur durch eine fundamentale Neuorientierung in den Marketingstrategien der OEMs in den Griff bekommen. Der zweite Aspekt kann man über Konfigurationsmanagement angehen, abgekürzt als CM. Unterschiedliche, nicht zueinander kompatible CM-Methoden sowie der Nimbus des Theoretischen und Abstrakten lassen entsprechende Ansätze aber häufig scheitern. Die CMII-Methodik etwa (II ist die römische 2 und daher wird CMII als ci-em-tu ausgesprochen) hat sich in etlichen anderen Branchen bewährt. Details hierzu findet man bei www.icmhq.com, www.gfkm.de und www.cmii.de. In der Automobilindustrie aber tut sich CMII schwer. Dies liegt zum Teil daran, dass diese Methode auf eine rigide, vollständig kontrollierte und führende Produktdokumentation setzt. Anders als in der Luftfahrtindustrie aber ist Produktdokumentation bei Autos keine Zulassungsvoraussetzung.

Hinzu kommt, dass gerade die Anbieter von PLM-Systemen sich bislang nicht auf eine proaktive Rolle bei der Einführung von Konfigurationsmanagement einigen konnten. Die entsprechenden benötigten Funktionalitäten sind in den PLM-Produkten weder kompatibel zueinander noch ausgereift noch prozessbezogen. Beratungsunternehmen, zu denen wir uns an dieser Stelle ja auch zählen, finden hier noch auf Jahre hinaus einen interessanten Markt.

Der Lifecycle-Aspekt führt aber noch zu einem weiteren bislang kaum beherrschten Problem, nämlich der Rückmeldung von Fehlern, Problemen und Verbesserungsbedarf aus dem (täglichen) Einsatz der Produkte. Man nennt dies Feedback-Management. Wie vieles andere auch, ist das zunächst einmal ein Prozess-Thema, dann ein Kultur-Thema und ganz zum Schluss erst ein (IT-) Werkzeug-Thema.

Möchten Sie mehr über Feedback-Management wissen? Spielt Konfigurationsmanagement in der Automobilindustrie für Sie überhaupt die Rolle, die hier beschrieben wurden? Ist Individualisierung der Fahrzeuge für deutsche OEMs wirklich ein wettbewerbsdifferenzierender Vorteil? Über Ihre Kommentare freuen wir uns!

 

Kommentare


Ausschlussklausel für Haftung: Diese Kommentare zu unseren Beiträgen spiegeln allein die Meinung einzelner Leser wider. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt T-Systems keinerlei Gewähr.
Kommentar verfassen

Verpflichtende Angaben *

Mit dem Absenden des Kommentars akzeptieren Sie unsere Kommentar-Policy.

a) Leser sind herzlich zum Kommentieren eingeladen.

b) Kommentare sollten den Wert des Weblogs erhöhen.

c) Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Kommentare erst nach Prüfung frei schalten.

d) Kommentare, die nichts mit dem Thema des Beitrags zu tun haben, offensichtlich Urheberrechte verletzen, beleidigenden Inhalt oder persönliche Angriffe enthalten, werden gelöscht.

e) Links können gerne eingebunden werden, sollten aber zum Thema des jeweiligen Blog-Postings gehören. Links zu anderen Webseiten oder Blogs, die nichts mit dem jeweiligen Blog-Posting zu tun haben, werden als Spam angesehen und gelöscht.