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MES Normen

Automotive Blog / 4. April 2007

Im MES Umfeld, begegnen einem immer wieder die verschiedensten Normen (ISA S95, MESA, VDI 5600,  …) und immer wieder werde ich nach den verschiedensten Standards und Normen gefragt. Grundsätzlich sind Normen nicht schlecht, aber manches Mal schießen sie über das Ziel hinaus oder bleibt vor der der Ziellinie einfach stehen. Beim Thema MES kommt mir das manchmal so vor. Nachfolgend also eine kleine Auflistung verschiedenster Normen mit kurzer Charakteristika und Beurteilung:

ISA S95 (Enterprise Control System)
Soll ein internationaler Standard zur Integration von unternehmensweiten Steuerungs- und Kontrollsystemen, wobei hier der Schwerpunkt auf produktionsnahe Systeme, Instandhaltung und Qualität gelegt wird. Wegen dem Anspruch unternehmensweit die Prozesse zu steuern und zu kontrollieren, beinhaltet dieser Standard auch „the basis for the development of standard interfaces between ERP and MES systems.”
Die ersten Teile dieses Standards „Models and Terminology“ wurden 2000 veröffentlicht. Davon ab, das immer noch nicht alle Teile dieses Standards fertig sind (yet in development), liest sich der Standard wie ein Auszug aus einem wissenschaftlichen Lehrbuch zur Integration: ISA-95.01 Models & Terminology, ISA-95.02 Object Model Attributes, ISA-95.03 Activity Models, ISA-95.04 Object Models & Attributes, ISA-95.05 B2M Transactions, ISA-95 and XML.
Die Definition ist m.E. sehr eng, im Prinzip dürfte es nach dieser Norm gar keine zwei unterschiedlichen MES Systeme geben. Demnach ist man auf einer Me-too-Strategie. Solche Strategien finde ich immer kritisch, denn man kann immer nur so gut sein, wie die anderen Marktteilnehmer – und kann nie einen Vorsprung vor der Konkurrenz erarbeiten. Man schafft sich aber ein MES an, damit die eigenen Prozesse besser unterstützt werden, um seine eigene Marktsituation zu verbessern.
Weitere Informationen: www.isa-95.com

MESA (Manufacturing Enterprise Solutions Association)
Die MESA (Manufacturing Enterprise Solutions Association) hat das Ziel, Wissen rund um unternehmensweite Prozesse zu vermitteln. Aus diesem Grund werden Industriestandards, Ansätze, Informationslösungen etc. definiert, um gute Prozesse im Produktionsumfeld zu etablieren. Die MESA vermarktet ihre Aktivitäten auf Messen, Symposien, Veräffentlichungen udgl.
Der MESA Standard umfasst jede Menge Funktionen (z.B. BDE, MDE, Tracking&Traceing, Feinplanung, Prozessmanagemen, Produktmanagement, Arbeitsauftragsmanagement, Instandhaltung, Performanceanalyse, Ressourcen Management, DMS, QM, Labormanagement, …). Dieser Standard ist weniger formal als ISA S95, dafür funktional sehr umfangreich, ohne auf zu viele Details einzugehen.
Aus diesem Grund bezweifele ich, das es jemals ein real existierendes System geben wird, welches die MESA Norm zu 100% umsetzt und die geforderten Funktionen in hinreichender Tiefe umsetzt. MESA fördert nach eigenem Anspruch den Austausch von Best Practice, demnach ist man hier auch auf einer Me-too-Strategie (und dazu habe ich mich bereits geäußert).
Weitere Informationen: www.mesa.org

VDI 5600
Der VDI hat in seinem Entwurf der Richtlinie (VDA 5600) die Aufgaben eines MES definiert. Demnach sind MES in der Fertigungsleitebene (zwischen Unternehmensleitebene und Fertigungsebene) einzuordnen und besitzen folgende Aufgaben: Feinplanung und –Steuerung, Informationsmanagement, Qualitätsmanagement, Personalmanagement, Betriebsmittelmanagement, Leistungsanalyse, Datenerfassung und Materialmanagement. Für diese Aufgaben sind jeweils noch etwas näher erläutert, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen.)
Mir gefällt der aufgabenbezogene Ansatz, auch wenn er dem modernen Prozessgedanken an einigen Stellen etwas widerspricht. Dass es sich bei dieser Norm noch um ein Entwurf handelt, kann man daran erkennen, dass noch kleine Fehler enthalten sind (z.B. ist nach Kapitel 4.7 Rückverfolgung nur mit Chargen, nicht aber mit Seriennummern möglich.). Als Vorteilhaft empfinde ich, dass man hier nicht „die Amerikanische Sicht auf MES“ hat.
Weitere Informationen: www.vdi.de

Fazit
Es gibt noch viele weitere MES Normungs- und Standardisierungsvorhaben (-versuche), aber ich möchte nicht auf diese eingehen, denn sie bringen m.E. keine großen Mehrwerte. Außer NAMUR (Normenarbeitsgemeinschaft Messen und Regeln in der chemischen und pharmazeutischen Industrie) sind die Normen ohnehin nicht so weit verbreitet bzw. auch gar nicht für die diskrete Fertigung geeignet.
Was m.E. ein MES ist, habe ich hier bereits gut erörtert, und obwohl ich heute etwas anders formulieren würde, ist diese Beschreibung immer noch gut und praxisnah. Man kann über Wikipedia ja schimpfen wie man will (ich habe es ja auch bereits getan), aber allgemeine Informationen zur Standardisierung des Begriffes MES sind in letzter Zeit von Dr. Robert Patzke dort eingepflegt worden.

 

 

Kommentare


Ausschlussklausel für Haftung: Diese Kommentare zu unseren Beiträgen spiegeln allein die Meinung einzelner Leser wider. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt T-Systems keinerlei Gewähr.

  • Christmann-Jacoby

    ISA 95 ist also offensichtlich kaum zu gebrauchen, da zu wissenschaftlich, zu eng gefaßt und außerdem wird die Norm nicht fertig.
    Aber offensichtlich hat es ja doch einen gewissen Nutzen, da immer mehr MES-Anbieter diese Norm unterstützen.

    Verstehe ich das richtig, dass mit ISA-95 kein MES-System, sondern der Datenaustausch zwischen einem ERP-System und MES beschrieben wird ?
    Wäre es denn bei der Implementierung eines MES dann nicht eine gute Ausgangsbasis, anhand der ISA-Datenbeschreibung die Schnittstelle ERP-MES auszugestalten. Sind denn auch andere Datenobjekte in ISA-95 beschrieben, z.B. für den Austausch CAPP – MES oder PDM – MES, um z.B. papierlos die aktuellsten Produktdaten auf Fertigungsebene anzuzeigen ?
    Kann man denn davon ausgehen, dass ISA-95 konforme Systeme bereits entsprechend vorbereitete Schnittstellen haben, so dass das MES und das ERP leichter miteinander zu koppeln sind ?

  • Dirk Fuhrmann

    Na so schlecht würde ich die ISA 95 auch nicht machen wollen. Sicherlich ist die Norm immer noch nicht fertig (obwohl schon lange in Arbeit), aber selbst ein Stand, wie Ihn die ISA 95 beschreibt ist besser als nichts dergleichen.

    Was das Thema Schnittstellen angeht, so sei angemerkt, dass eine der Hauptanforderungen eines MES die horizontale Integration (Verbindung zwischen Shop Floor und ERP-System) ist. Dementsprechend ist es natürlich wichtig, Basisanforderungen an einen Datenaustausch zwischen ERP und MES zu formulieren. Auf dieser Basis sollen Standard Interfaces zwischen den Systemen möglich sein.

    Ein Problem ist aber, dass die real existierenden Systeme den Begriff Standard Interfaces m.E. sehr firmenspezifisch sehen. Das hat verschiedene (auch historische) Ursachen, angefangen von verschiedenen Möglichkeiten der ERP-Systeme, über Brüche in den Bedeutungen und Ausgestaltung der Datenstrukturen, über gewachsene Kunden / Projektanforderungen bis hin zum Marketing. Die Basisanforderungen, welche diesen Schnittstellen zu Grunde liegen mögen vielleicht noch erfüllt sein, aber dann kommt die Realität.

    Was konkrete Nachfragen zu den Daten und Funktionen und MES und ERP-Systeme und deren Interkommunikation angeht, so sollte man dies in einem Workshop klären. Dieser Blog ist dafür mit Sicherheit nicht das geeignete Medium.

    Vielleicht noch eine Anmerkung von mir zur Historie. Man kann durchaus kritisch betrachten, dass man seit 7 Jahren am normen ist, ohne zum abschließenden Ergebnis gekommen zu sein. In IT Zyklen betrachtet sind 7 Jahre bereits richtig lange (denn nach dem Moor’schen Gesetzt verdoppelt sich bekanntlich die Rechenleistung etwa alle 18 Monate, in unserem Falle heißt das etwa Verzweiundzwanzigfachung). Ende der 90er Anfang 2000 war außerdem XML der Hype, mit dem man alle Integrationsprobleme lösen wollte, es aber irgendwie bis heute noch nicht geschafft hat. Ich denke, das man aus diesen Normen gelernt hat, so steht z.B. in der VDI 5600 nichts über XML oder konkrete Ausgestaltung der Schnittstelle zwischen den Systemen. M.E. ein echter Fortschritt.

  • Michael Schwarz

    Ihrer Aussage das man ein MES nicht in eine Norm zwängen kann bzw. diese Normen nicht auf die Diskrete Fertigung anwendbar sind möchte ich zustimmen. Dies liegt sicher an der individualität der Fertigungsprozesse, die Ihre Eigenheiten haben, sowie auf gewachsenen Strukturen und Festlegungen ,die sich in Normen nicht wiederfinden, aber berücksichtigt werden müssen da die Wertschöpfung ja bereits nach diesen stattfindet.
    Bezugnehmend auf Ihre Aussagen zur MESA würde ich behaupten, dass die dort zu findenden Modelle und Angaben keine Normen im üblichen sinne darstellen. Die MESA hat diesen Anspruch auch gar nicht. Vielmehr ist dies ein Zusammenschluss von MES interessierten (nicht ohne Eigennutzen), die sich aktiv austauschen und die Ergebnisse allgemeiner und individueller Art publizieren. Im sinne, das MES nicht in Normen zu fassen ist, hat der MESA Ansatz sich nicht spezifisch wie eine Norm festzulegen möglicherweise den größten Nutzen, da MESA den Konsens von zusammenspiel und funktioneller Abdeckung nach aktuellem technischem Stand und dokumentierten Erfahrungen bieten will. Nicht umsonst behandeln z.B. MESA Publikationen die Rolle von S95 als Beitrag (!) zu einer möglichen Standardisierung. Das so eine Organsiation (non profit) Ihre Kosten decken muss, ist selbstverständlich – die Kosten für eine individuelle Jahresmitgliedschaft sind niedrig so das ich denke dass hier nicht von Vermarktung im klassischen Sinne gesprochen werden kann.

  • Dirk Fuhrmann

    Tja, so schnell vergeht die Zeit. Seit ich vor einem Jahr diesen Beitrag geschrieben habe, hat sich in der Tat viel getan. (siehe hierzu auch meine anderen Beiträge). Man versucht heute eine „MES Norm“ zu entwickeln und die Arbeiten werden mit viel Einsatz getrieben (siehe hierzu NAM, DIN, ISO).
    Ihre Ausführungen bzgl. MESA sind natürlich korrekt. Ergänzend hierzu sollte man noch sagen, dass an den verschiedenen „Normen“ z.T. die selben Leute / Firmen sitzen und so Grenzen fließend gehalten werden. Man kann sich ja nicht selbst widersprechen und die Interessen bleiben natürlich die gleichen. Sie haben dies ja treffend mit „S95 als Beitrag zu einer möglichen Standardisierung“ beschrieben.
    Das man den MESA Ansatz im alltäglichen Umgang gerne als Norm heranzieht oder propagiert, ist aber nicht zu leugnen. Das MESA eigentlich gar „keine Norm im üblichen Sinne“ ist, interessiert hier nur ganz wenige. Ich persönlich frage mich auch, was denn eine richtige Norm wäre und welche Konsequenzen eine strikte Norm im MES Sektor bewirken würde.

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