Die Anzahl der sicherheitsrelevanten Funktionen, insbesondere bei Fahrerassistenzsysteme im Fahrzeug steigt weiter an, gleichzeitig nimmt ihre Vernetzung und Komplexität zu.Die Norm ISO 26262 ist bei der Entwicklung von Steuergeräten für diese Funktionen zu beachten.
Diese Norm wird vorraussichtlich 2009 in Kraft treten.Funktionale Sicherheit in der Automobilelektronik ist das Thema dieser Norm, die zur Zeit entwickelt wird. Die DIN EN 61508 bzw. IEC 61508 definiert den einzuhaltenden Stand der Technik für den Entwurf sicherheitsgerechter Elektronik. Sie gilt auch für den Automobilbereich. Daran angelehnt wird derzeit die zukünftige Norm ISO 26262 speziell für die Automobilindustrie entwickelt.
Betroffen sind Ingenieure des Sicherheitsmanagement, Produktmanager, Entwicklungsleiter, Projektleiter, Safety Manager und Ingenieure, Entwickler für Hardware und Software, Verantwortliche für Test, Integration, Verifikation und Validation aus dem PKW und Nutzfahrzeugbereich. Ein Vortrag hierzu (http://2007.reconf.de/vw.html) findet im März statt.
Was aber hat der Endkunde von dieser Norm zu erwarten? Wird das Automobil teurer? Wird es sicherer?
Die Automobilhersteller und -zulieferer, die sich bereits heute mit dieser Norm beschäftigen, ja sich aktiv an der Ausarbeitung beteiligen, werden jedenfalls einen Know-How-Vorsprung haben, der sich auf dem Markt wiederspiegeln wird.












Andreas Ostheimer
15. August 2009 23:51
Wir schreiben das Jahr 2009 – Autos sind im Vergleich nicht teurer geworden, aber sicherer. Dennoch finde ich, halten sich Fahrerassistenzsysteme in den meisten Modellen noch “zurück”. Zu wenig was heute technisch möglich wäre wird umgesetzt…
Andreas